DIE SIEMENSSTADT - Ein Lexikon der Siemensstadt in Berlin -

Autobus-Linien in Siemensstadt

Die erste Autobus-Linie (auch: Omnibus-Linie) in Spandau wurde am 24. Dezember 1933 in Betrieb genommen. Diese elektrisch betriebene Linie 31 bzw. A 31 führte vom Bahnhof Spandau in die Gartenstadt Staaken. Kriegsbedingt wurde der Betrieb im April 1945 eingestellt und im August 1949 wieder aufgenommen. Die voll elektrifizierte Strecke ist dann im Dezember 1952 eingestellt worden. In den Zwischenkriegsjahren sollen durch Siemensstadt bis 18 Autobus-Linien gefahren sein. Gegenwärtig führen durch Siemensstadt die Linie 123 und die Linie 139, ferner die Nachtbuslinien N 7, N 23 und N 39 (siehe auch Öffentliche Verkehrsmittel in Siemensstadt).

Der erste elektrisch betriebene Autobus in Deutschland fuhr 1892 als Trolleybus (Oberleitungsbus, O-Bus; elektrisches Verkehrsmittel, das nicht an ein Schienennetz - wie die Straßenbahn - gebunden ist) auf dem damals noch nicht ausgebauten Berliner Kurfürstendamm. Es war ein umgebauter Jagdwagen, den die Firma Siemens mit einem Elektromotor als Antrieb ausgerüstet hatte, der seine Betriebsspannung aus einer Oberleitung bezog.

Literatur
Karl H. P. Bienek: Siemensstädter Lexikon - Wohnen in Siemensstadt. ERS, Berlin 1992

© Karl H. P. Bienek - Berlin 2000 - Stand: 20. Juni 2008


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