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Gartenfeld
Hinweis:
Da der Name Gartenfeld in
einigen Stichwörtern dieses Lexikons im Zusammenhang mit
Siemensstadt und der Firma Siemens genannt wird, erfolgt
hier eine Kurzbeschreibung dieses im wesentlichen an Haselhorst
angrenzenden, aber seit 1911 zu Siemensstadt gehörenden Spandauer
Stadtteils (siehe auch Grenzen
Siemensstadts).
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Gartenfeld,
Inselareal mit den Siemens-Standorten
Foto: Informationsbroschüre
Siemens und die Siemensstadt -
Ein Standort im Wandel der Zeit. Siemens AG,
Berlin 1999 |
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Die dreieckförmige Insel
Gartenfeld liegt im äußersten nordwestlichen Bereich von Siemensstadt.
Sie wird nördlich vom
Hohenzollernkanal und westlich vom Berlin-Spandauer
Schifffahrtskanal begrenzt, und durch die darüber führende Gartenfelder
Brücke sowie die kurz dahinter befindliche Tegeler
Brücke in die Bernauer Straße mündende Gartenfelder
Straße verkehrstechnisch mit dem Spandauer und
Reinickendorfer "Festland" verbunden. Auf Gartenfeld lag das Gut
Gartenfeld, das bis 1860 Teil des Gutes Haselhorst
war.
Im Dezember 1910 erwarb die Firma
Siemens das rd. 500.000 qm große Gelände des Gutes
Gartenfeld.
Damit konnte das Unternehmen seine expandierende Kabelfertigung
vom Kabelwerk Westend an der
Spree auf das verkehrgünstig
gelegene neue Gelände erweitern, was mit der Inbetriebnahme des Kabelwerks Gartenfeld Anfang 1912 erfolgte. Auf dem Inselgelände
befinden sich des Weiteren die Siemens-Fertigungen der Bosch und
Siemens Hausgeräte und das Fertigungs- und
Service-Zentrums. Nach der Aufgabe und Stilllegung
des Kabelwerkes auf Gartenfeld im Jahre 2002 sind große Teile
der ehemaligen Siemens-Produktionsstätten zum Gewerbepark
Gartenfeld umgewandelt und Fremdnutzern zur Miete, Pacht
oder zum Kauf übereignet worden.
"Gartenfeld" ist
auch die Bezeichnung des Endbahnhofs der S-Bahn
durch Siemensstadt.
© Karl H.
P. Bienek -
Berlin 2000 -
Stand: 5. November 2006 |