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Jungfernheideweg
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Jungfernheideweg,
westliche Zeile
(Bauteil Hans B. Scharoun);
Aufnahme um 1932
Foto: Postkarte; Verlag W. Aßmuß, Spandau
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Jungfernheideweg,
östliche Zeile
(Bauteil Hans B. Scharoun);
Aufnahme 1991
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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Zwischen der Nonnendammallee
und dem Saatwinkler
Damm liegende Straße. Die heute 1,4 km lange Straße
war bis zu
ihrer Anlage im Jahre 1929 im Rahmen der Errichtung der
Großsiedlung
Siemensstadt nur ein teilweise befestigter Weg.
Dieser führte als "Straße
80" in die Jungfernheide
und wurde daher am 23. Januar 1931 nach ihr benannt.
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Jungfernheideweg,
Ecke Mäckeritzstraße (links)
(Bauteile Hans B. Scharoun)
Aufnahme 1987
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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Jungfernheideweg,
am Schwarzen Weg
(Bauteil Hans B. Scharoun)
Aufnahme April 1992
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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Bis zum Jahre 1938 gehörte das
von dem nunmehr fast 6 m breiten Jungfernheideweg durchzogene
Gelände gänzlich zu Charlottenburg. Heute bildet das Areal bis zum westlichen Bürgersteigansatz, ausgehend vom
Saatwinkler Damm bis zur S-Bahn-Überführung
einen Teil der Bezirksgrenze zwischen Spandau und dem heutigen Charlottenburg-Wilmersdorf
(die Grenze verläuft weiter in östliche Richtung entlang der
S-Bahn-Trasse; siehe Grenzen
Siemensstadts).
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Jungfernheideweg
(Bauteil A. G. Walter Gropius)
Aufnahme September 2003
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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Am Jungfernheideweg 2, Ecke Popitzweg
befand sich ab dem Jahre 1954 ein Kino;
heute ist hier eine Filiale der Edeka - Reichelt AG. Schräg
gegenüber, im Haus Nr. 4, wohnte von 1930 bis 1960 im dritten
Geschoss Hans B. Scharoun
(1893-1972),
der die beiden Bauteile westlich und östlich zum vorderen
Straßenabschnitt sowie teilweise an der Mäckeritzstraße
im Rahmen der erwähnten Großsiedlung konzipierte. In Nr. 14
lebte mehrere Jahre der Komponist und Dirigent Hans Albert Mattausch
(1882-1960). Im Jungfernheideweg Nr. 32 befindet sich die 1930/1931
errichtete Hermann-Löns-Grundschule. In etwas südlicher
Richtung, etwa an der Ecke der Goebelstraße,
befand sich bis zum Bau der Großsiedlung das Siemens-Waldheim.
Seit 1965 steht an der Ecke zum
Schuckertdamm ein Wohnhochhaus, dass früher der Wohnungsgesellschaft SiWoGe
gehörte.
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Mit Buschwerk und Bäumen
bewachsene S-Bahn-Brücke
über dem Jungfernheideweg.
(Die S-Bahn fuhr hier zum
letzten Mal im September 1980.)
Aufnahme September 2003
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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Die noch nicht ausgebaute Verlängerung
über den Schuckertdamm hinaus - durch den damaligen Volkspark
Jungfernheide - zum Saatwinkler Damm nannte man vor
1931 allgemein den "Onkel-Franz-Weg".
Am nordwestlichen Ende des
Jungfernheideweges befinden sich auf dem Grundstück Nr. 77 die
Pavillons einer Kindertagesstätte
und eines Jugendfreizeitheimes.
Auf dem Nachbargrundstück Nr. 79 haben sich die Carl-Friedrich-von-Siemens-Oberschule
und die Johann-Georg-Halske-Oberschule
etabliert. Gegenüber liegt am Jungfernheideweg 80 (zu
Charlottenburg-Wilmersdorf gehörend), unmittelbar am Hohenzollernkanal,
die Zentrale und das Leistungszentrum des Landesruderverband
Berlin e.V., der mit fast 9.000 Mitgliedern zu den größten
dieser Art zählt.
Literatur
Karl H. P. Bienek: Siemensstädter Lexikon - Wohnen
in Siemensstadt. ERS, Berlin 1992
Joachim Jauch: Wegweiser zu Berlins Straßennamen
- Spandau. Edition Luisenstadt, Berlin 1996
Informationen von Siemensstädter Einwohnern; 2003
© Karl H.
P. Bienek -
Berlin 2000 -
Stand: 19. Juli 2008 |