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Popitzweg
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Blick in den Popitzweg
(von der Mäckeritzstraße gesehen);
im Hintergrund
Bauteil
Hans B. Scharoun (siehe Text)
Aufnahme August 1992
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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Vom Heilmannring zum
Jungfernheideweg reichende Straßenführung, die in östlicher
Richtung an der S-Bahn-Trasse beginnend auf
Charlottenburg-Wilmersdorfer Gebiet
liegt. Ursprünglich begann die Straße in Plötzensee, führte
nahe dem Tegeler Weg an der Chemischen Fabrik Ernst Schering
vorbei zur Kreuzung Mäckeritzstraße
und Nonnendammallee.
In alten Plänen wurde ist sie als "Straße 43"
gekennzeichnet. Ab 27. Juni 1925 nannte man sie nach
dem Wissenschaftler Wilhelm Holtz
(1836-1913)
"Holtzdamm";
am 4. Juli 1957 wurde sie nach dem Politiker und
Widerstandskämpfer E. Johannes Popitz (1884-1945)
umbenannt. Die Bezeichnung "Holtzdamm" blieb
jedoch noch bis 1963 auch in offiziellen Dokumenten bestehen,
die erst im Oktober dieses Jahres zahlreiche öffentliche
Wegstrecken dieser Straße entwidmet wurden. Dadurch und durch die in den 20er Jahren verstärkt einsetzende Bebauung ist
die ursprüngliche Straßenführung an vielen Stellen geändert
oder aufgehoben worden; das Siemensstädter Teilstück des
Popitzweges ist heute
etwa 240 m lang.
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Popitzweg,
Wohnhochhäuser
Aufnahme Oktober 2000
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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Popitzweg,
Bauteil Hans B. Scharoun (siehe Text);
im Hintergrund Teile der Großsiedlung
Siemensstadt
Foto: Siemens-Mitteilungen; H. 9, 1974
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Am Popitzweg 20, nahe dem
Jungfernheideweg, steht das 1963/1964 von Hans B. Scharoun
(1893-1972) konzipierte neungeschossige Wohnhochhaus, in dem sich
81 Ein- und Zweizimmer-Eigentumswohnungen befinden.
1996/1997 erhielt dieses damals im sozialen Wohnungsbau
errichtete und gegenwärtig von einem privaten Eigentümer
verwaltete Gebäude eine neue Fassade mit integrierter Wärmedämmung,
die sich mit ihrem hellen Putz optisch ansprechend der von
Scharoun bereits 1929/1930 errichteten benachbarten östlichen
Wohnzeile der Großsiedlung
Siemensstadt anpasst. Ursprünglich war hier eine an
den östlichen Zeilenbau der Großsiedlung anschließende lang
gezogene Zeile parallel zum Popitzweg geplant gewesen.
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Blick auf das Wohnhochhaus
von Hans B. Scharoun am Popitzweg
(siehe Text;
vom Jungfernheideweg gesehen);
Aufnahme November 2003
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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Literatur
Karl H. P. Bienek: Siemensstädter Lexikon -
Straßen in Siemensstadt. ERS, Berlin 1992
Joachim Jauch: Wegweiser zu Berlins Straßennamen -
Spandau. Edition Luisenstadt, Berlin 1996
http://www.luise-berlin.de; 2002
© Karl H.
P. Bienek - Berlin
2000 -
Stand: 7. Juni 2004 |