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S-Bahn in Siemensstadt
(Siemens-Bahn)
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S-Bahn,
Bahnhof Fürstenbrunn; Aufnahme um 1904
Foto:
Arne Hengsbach: Die Siemensstadt im Grünen.
Lezinsky, Berlin 1974
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S-Bahn,
Bahnhof Fürstenbrunn
Bahnhofsgebäude aus dem Bild links
im Juli 1990 aufgenommen
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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1903 richtete die Firma Siemens auf ihre Kosten
die auf dem damaligen Charlottenburger Gebiet befindliche Vororthaltestelle Fürstenbrunn
(seit 1925 Bahnhof Siemensstadt-Fürstenbrunn; wie
dieser Name entstand können Sie hier
nachlesen) am Fürstenbrunner
Weg wieder neu ein. Diese Haltestelle war bereits im
Jahre 1871 im Rahmen der am 15. Oktober 1846 in Betrieb
genommenen Berlin-Hamburger Bahnlinie (Lehrter
Eisenbahn) eröffnet worden. Diese Verkehrsverbindung
stellte damals eine wesentliche Verbesserung im Personen- und
Güternah- und Fernverkehr zwischen Spandau, Berlin, dem
Havelland und Norddeutschland dar. Wegen des zu geringen
Fahrgastaufkommens war diese Haltestelle jedoch kurz nach
Eröffnung wieder stillgelegt worden. Die Neueinrichtung und Inbetriebnahme am 1. Juni 1905 erfolgten gegen
den Einspruch der Stadt Charlottenburg, auf deren Gelände die
Haltestelle und Bahnlinie lag. Wie die beiden oberen Bilder
zeigen bestand der von Siemens errichtete
Bahnhof aus einem Bahnsteig und einem recht aufwendig
gestalteten Putzbau
mit hohen Walm- und Satteldach, der bis in die 1990er Jahre
teilweise sein ursprüngliches Aussehen bewahrte. Mit der 1908 erfolgten
Erweiterung kam ein zweites Gleis und ein gedeckter
Mittelbahnsteig hinzu. Damit bestanden nun erstmals Umsteigemöglichkeiten
zwischen den Berliner Vorort-, Ring- und Stadtbahnen.
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S-Bahn-Stahlbetonbrücke
(Zweigelenk-Rahmenkonstruktion)
über dem heutigen Quellweg
Aufnahme 1929
Foto:
Siemens-Jahrbuch 1930.
VDI-Verlag, Berlin 1930
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Damit der Bahnhof Fürstenbrunn auch
von Siemensstädter Seite aus benutzt werden konnte, errichtete
Siemens (wiederum gegen Charlottenburger Einspruch) eine
behelfsmäßige Brücke über die nahe gelegene Spree
(die heutige Rohrdammbrücke),
die am 22. Mai 1905 für den Verkehr freigegeben wurde. Durch
die Inbetriebnahme des Bahnhofs Fürstenbrunn und dieser Brücke
brauchten die
Beschäftigten der Firma Siemens
nicht mehr
den beschwerlichen Fußweg von den Ringbahnhöfen Jungfernheide
über den kaum befestigten Nonnendamm
bzw. vom Bahnhof Westend über den damals ebenfalls in
schlechtem Zustand befindlichen Fürstenbrunner Weg und von hier
weiter mit einer Fähre über die Spree, auf sich nehmen (näheres
siehe Anekdoten
aus Siemensstadt).
Durch diese beiden wichtigen, zukunftsweisenden infrastrukturellen Einrichtungen in dem
heute immer noch wenig bebauten Gelände gelang es Siemens, die für
ihre Produktion dringend benötigten Fach- und Arbeitskräfte aus
dem damals noch weit entfernten Berlin zu halten und neue zu gewinnen. In den 1920er Jahren waren in
den Siemens-Werken in Siemensstadt und Gartenfeld
zeitweilig bis zu 50.000 Menschen beschäftigt; deren Anzahl
erhöhte sich Ende der 30er, Anfang der 40er Jahre auf
nahezu 80.000.
Trotz bis zwei Stunden gestaffelten Arbeitsbeginns und ständig
erweiterten Straßenbahn-Angebot
konnte der Andrang der damals praktisch nicht individuell verkehrenden
Pendler nur unzureichend bewältigt werden. Um der daraus
erwachsenen verringerten Arbeitsleistung und Fluktuation der
Belegschaft zu begegnen, entschloss sich Siemens im Einvernehmen
mit der 1920 gegründeten Deutschen Reichsbahn (DR; deren Präsident
der damalige Chef des Hauses
Siemens, Carl Friedrich von Siemens
[1872-1941], war), eine S-Bahn-Linie mit einem Stichbahngleis
einzurichten. Diese sollte zudem die in
Gartenfeld
gelegenen Siemens-Werksanlagen verbinden und Zubringermöglichkeiten für
weitere, außerhalb Berlins geplante Siemens-Produktionsstätten
einschließen.
Diese letzte große Verkehrserschließung
Siemensstadts vor dem 2. Weltkrieg (die erste hatte Siemens schon 1908 mit der Einrichtung der
Straßenbahn
Linie
N initiiert) wurde ab 1925 von der Siemens-Bauabteilung
unter ihrem Leiter Hans C. Hertlein
(1881-1963) in Zusammenarbeit mit dem Leitenden Architekten der DR,
Richard Brademann (1884-1965),
dem Berlin heute noch viele interessante Bahnhofsanlegen und
-bauten verdankt, geplant. Das Konzept sah eine
S-Bahn-Zweigstrecke, vom Bahnhof Jungfernheide des
Stadtringes ausgehend, nach Siemensstadt und darüber hinaus in
Form einer nordöstlichen Umschließung des Ortsgebietes durch
noch unbebautes Gelände vor. In Abstimmung mit dem Straßenbau
und Planungen der zukünftigen Großsiedlung
Siemensstadt begann die DR Anfang 1927 mit dem Bau
der Stichbahn. Die Gestehungskosten von 14 Millionen Reichsmark trug Siemens
(andere Quellen sprechen von 15 Mio. RM) -
daher wird dieser Bereich der S-Bahn auch heute noch "Siemens-Bahn"
genannt (nicht zu verwechseln mit der Siemens-Güterbahn). Nach der Fertigstellung übertrug Siemens die Anlage für etwa 3
Millionen Reichsmark der DR und
erhielt in einer Rückübereignungsklausel das Recht zur
eigenen Nutzung, das prinzipiell bis heute besteht.
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S-Bahn,
Brücken am Rohrdamm;
Aufnahme 1929; Foto: Siemens-Jahrbuch 1930.
VDI-Verlag, Berlin 1930
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S-Bahn-Anschlussbau
(hier Bahnhof Wernerwerk)
Aufnahme Oktober 2000
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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Die Inbetriebnahme
der neuen S-Bahn-Linie erfolgte am 18. Dezember
1929 in Anwesenheit von Carl Friedrich von Siemens
und Julius Heinrich Dorpmüller
(1869-1945; Politiker, 1926 bis 1937 Generaldirektor der DR, ab
1937 Reichsverkehrsminister [und damit mitverantwortlich für
die Judentransporte in die Vernichtungslager] sowie ab Mai 1945
Reichsverkehrsminister der Geschäftsführenden Regierung
Dönitz in Flensburg). Die genau 4,46 km lange
Bahnstrecke wurde in Normalspurweite, zweigleisig und voll
elektrifiziert angelegt. Zur Betriebsstromversorgung hatte man
direkt am Bahnhof Siemensstadt ein Gleichrichterwerk
errichtet, mit dem der vom Hauptverteilungswerk Halensee
gelieferte Drehstrom von 30 kV in 750 V Gleichstrom
umgewandelt wurde. Die Strecke führte vom Bahnhof Jungfernheide
über die Zwischenbahnhöfe Wernerwerk
und Siemensstadt zum Endbahnhof Gartenfeld.
Die Weiterführung zur Südseite der Insel Gartenfeld,
über die Oberhavel nördlich vom Salzhof, weiter zum
Evangelischen Johannesstift bis zum Industrierevier Henningsdorf
gelangte durch den 2. Weltkrieg nicht zur Ausführung.
Bereits von weitem waren die
Bahnhöfe der Siemens-Bahn an ihren individuellen Farbgebungen
erkennbar, was heute
wegen des
verwahrlosten Zustands kaum noch möglich ist. Kurzbeschreibungen
der einzelnen S-Bahnhöfe erfolgen in
den Stichwörtern S-Bahnhof
Gartenfeld, S-Bahnhof
Jungfernheide, S-Bahnhof
Siemensstadt
und S-Bahnhof Wernerwerk.
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S-Bahn, Bahnhof Siemensstadt
Aufnahme Juli 2002
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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Die zu dieser Zweigbahn gehörenden Anlagen,
Verkehrsbauwerke und bautechnischen Einrichtungen wurden
sämtlich
nach Entwürfen von Hertlein und der Siemens-Bauunion
im Stil der so genannten Neuen Sachlichkeit gestaltet. Die Strecke verläuft
unter dem Nordgleis der Ringbahn, kreuzt die Spree und führt
auf Stahlbeton- und Stahl-Fachwerkbrücken, auf stählernen
Viadukten und Dammaufschüttungen (in folgender Reihenfolge) über
die Straßen Wernerwerkdamm,
Siemensdamm,
Popitzweg,
Jungfernheideweg,
Quellweg,
Lenther
Steig, Rohrdamm
und Straße
am Schaltwerk. Die kostentreibende Anlage der
hochgelegten Trasse wurde gewählt, um die geplanten
Wohnungsbauten der Großsiedlung Siemensstadt und die westlich
bereits bestehenden Sozialbauten nicht voneinander zu trennen
sowie den Straßenverkehr nicht zu behindern.
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Gleichrichterwerk
am Bahnhof Siemensstadt
Aufnahme Ende 1920er Jahre
Foto: Der Siemens-Konzern im Bilde.
Siemens &
Halske / Siemens-Schuckertwerke,
Berlin 1930
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Triebwagenzug
der Berliner S-Bahn
Aufnahme Ende 1920er Jahre
Foto: Der Siemens-Konzern im Bilde. Siemens &
Halske / Siemens-Schuckertwerke,
Berlin 1930
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In den 1930er und 40er Jahren fuhren zu Zeiten
der Verkehrsspitzen auf der Strecke der Siemens-Bahn Züge
mit bis zu 12 Wagen im Zwei-Minutentakt. Heute ist die Bahn nur
noch Verkehrsgeschichte. Infolge der ostdeutschen Grenzziehung
(mit dem so genannten Mauerbau) ab dem 13. August 1961 wurde
die S-Bahn in
West-Berlin nahezu von der gesamten West-Berliner Bevölkerung boykottiert ("Wer S-Bahn
fährt, zahlt Ulbrichts Stacheldraht!"). Die
Siemensstädter S-Bahnhöfe, die zuvor an normalen Tagen von
über 17.000 Pendlern zu und von den Siemens-Werken frequentiert
wurden (in den 1960er Jahren waren bei Siemens in Siemensstadt
und Gartenfeld noch etwa 30.000 Menschen beschäftigt), zählten
nach dem Mauerbau am Tag höchstens 30 bis 40 Fahrgäste. Wer es
dennoch wagte, in West-Berlin als Fahrgast einen S-Bahnhof zu
betreten, weil ihm sonst keine anderen Möglichkeiten blieb,
an den Arbeitsplatz zu gelangen, wurde in den ersten Wochen
des Boykotts durch (bezahlte) Schlägertrupps belehrt, was
kollektive Ächtung heißt.
Auch in die aktuellen (und zukünftigen) Verkehrsplanungen des
Senats von Berlin wurde die S-Bahn nicht mehr einbezogen. Statt dessen wurde der
Stadtautobahnbau, die Anlage neuer Autobus- und
kostspieliger aber prestigeträchtiger U-Bahn-Linien
(meist) in Konkurrenz zu vorhandenen S-Bahn-Strecken
forciert. Die Verkehrsbedeutung der S-Bahn (und damit auch der
Siemens-Bahn) ging damit auf Null, notwendige
Instandhaltungsarbeiten unterblieben, und nach erfolglosem
Streik der DR-Angestellten aufgrund zahlreicher
Entlassungen wurde der Verkehr im September 1980 auf den
westlichen S-Bahn-Strecken gänzlich eingestellt. Erst Januar 1984
übernahmen die (West-)Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in
Übereinkunft mit den Ost-Berliner Behörden einige in West-Berlin gelegene Abschnitte.
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S-Bahn-Stahlbetonbrücke
(Zweigelenk-Rahmenkonstruktion)
über dem Jungfernheideweg nach
über 20 Jahren Stillegung.
Die Bäume im oberen Bildteil
wachsen auf dem Schienenbett!
Aufnahme September 2003
Foto: Karl H. P. Bienek, Berlin
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Nach Deutschlands
Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 bewirkte die Gründung der S-Bahn-Berlin
GmbH im Januar 1995 die Reaktivierung bzw. Erneuerung
stillgelegter Strecken. Die nach dem Mauerbau verödete Siemens-Bahn
bleibt aber davon ausgeschlossen, zumal wegen
des stetigen Arbeitsplatzabbaues bei Siemens und des immer noch
wachsenden Individualverkehrs kein Bedarf mehr für diese Linie
besteht. Arne Hengsbach
(1913-1993) - profunder Kenner der Siemensstadt - sah dies
bereits 1982 voraus:
"[...] Die seit dem S-Bahnerstreik im September 1980
stillgelegte Strecke Jungfernheide - Gartenfeld wird in den
Katalogen der beizubehaltenden, zu erneuernden bzw.
wiederzueröffnenden S-Bahnlinien nicht mehr erwähnt. Man darf
daraus schließen, daß an eine Inbetriebnahme der 4,4 Kilometer
langen Stichbahn nicht gedacht wird [...]"
1838 wurde mit
der Linie Berlin (Potsdamer Bahnhof) -
Potsdam die erste Eisenbahnstrecke im Berliner Raum
in Betrieb genommen (die heutige Stammbahn). Da
die nachfolgenden Strecken wegen der damals bestehenden
Stadtmauer nicht in die Stadt führen konnten,
entstanden die bis heute legendären Kopfbahnhöfe (Anhalter,
Frankfurter, Stettiner, Hamburger
Bahnhof). Ab 1870 begann man die um Berlin endenden
Vorortstrecken mit Ringbahnen miteinander zu
verbinden und so insbesondere den Güterverkehr um die
Stadt zu führen. Daraus resultiert die
Berliner S-Bahn (eine Abkürzung
für Stadt-, Ring- und Vorortbahnen;
siehe nachfolgend). Die erste Strecke dieser S-Bahn wurde für den innerstädtischen und
Vorortverkehr am 17. Juli 1871 von Moabit über Stralau
nach der damaligen Stadt Schöneberg mit einer Länge von 25 km eröffnet
und in den folgenden Jahrzehnten ständig ausgebaut und
modernisiert. Die später entstandene
"Netzspinne" der S-Bahn geht auf die
Entwicklungen ab 1898 zurück, als
man die damaligen zehn Fernverkehrsstrecken
strahlenförmig in die Stadt(mitte) führte. Die 1891 in Betrieb
genommene "Wanseebahn" (mit ihren "Bankierzügen"
ab 1903) zwischen Berlin und Potsdam war die erste
Bahnlinie, die ausschließlich dem Berliner
Vorortverkehr diente.
1920 gingen die deutschen Ländereisenbahnen in der neu
gegründete Deutschen Reichsbahn (die Reichsbahndirektion
Berlin war für den Betrieb im Berliner Bereich
zuständig). In diese Zeit fiel auch die Eröffnung der S-Bahn als Berliner
Stadtbahn, in die auch die Strecken der Ringbahn
und der an den Fernstrecken entstandenen Vorortbahnen
in das System des Berliner Eisenbahn-Nahverkehrs
einbezogen wurde. Bis Ende der 1920er Jahre war es daher üblich, von Stadt-,
Ring- und Vorortbahnen zu sprechen. Seit
ihrer elektrischen Umrüstung
ab 1928 (die Vorbereitungen begannen 1914 mit
der Bernauer Strecke [reguläre Einführung August 1924]; der letzte Dampfzug der
auf Berliner Gebiet fuhr
am 14. Mai 1933) wurden diese Bezeichnungen ab Dezember
1930 durch den
Begriff der Stadtschnellbahn bzw. S-Bahn
abgelöst. "Markenzeichen" der S-Bahn wurde
das weiße "S" auf grünem Grund.
Der Betrieb der S-Bahn erfolgt bis heute 750 V
bzw. 800 V Gleichspannung (sie ist mit der Hamburger
S-Bahn die einzige in Deutschland mit Gleichspannung
betriebene S-Bahn). Für
die störungsfreie und dezentrale Versorgung in allen
Netzbezirken verfügt sie über ein eigenes 30 kV-Kabelnetz mit
mehreren Unterwerken, die
diese Spannung herstellen und in die einzelnen
Abschnitte einspeisen. Das gegenwärtige S-Bahn-Streckennetz
ist rd. 260 km lang. Die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit der Züge
beträgt 80 km/h (die "Bankierzüge"
der Wannsee-Bahn Mitte
der 1930er Jahre schafften bis 140 km/h
Spitzengeschwindigkeit).
Betreiber der heutigen S-Bahn in Berlin ist die Januar
1995 gegründete S-Bahn Berlin GmbH. Sie betreibt
und unterhält mit etwa 3.880 Mitarbeitern ein
Streckennetz von nahezu 330 km Länge mit 164
Bahnhöfen (Stand: 2004; siehe auch Öffentliche
Verkehrsmittel in Siemensstadt). |
Literatur
Burkhardt Hofmeister, et al.: Berlin - Beiträge zur
Geographie eines Großstadtraumes. Festschrift zum 45.
Deutschen Geographentag in Berlin; D. Reimer, Berlin 1965
Hengsbach: Was aus der S-Bahn geworden ist.
Siemens-Mitteilungen; H. 9, 1982
Berlin und seine Bauten - Fernverkehr.
Teil X, Bd. B; Ernst & Sohn, Berlin 1984
Karl H. P. Bienek: Siemensstädter Lexikon -
Wohnen in Siemensstadt. ERS, Berlin 1992
http://www.berliner-verkehrsseiten.de/s-bahn/Geschichte; 2004
S-Bahn in Zahlen und Fakten der S-Bahn Berlin GmbH; Juni
2004
© Karl H.
P. Bienek -
Berlin 2000 -
Stand: 31. Mai 2008 |