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Spree
Die
Spree entspringt aus verschiedenen Quellen bei Spreedorf in der
Oberlausitz (einem westslawischen Siedlungsgebiet), bildet im
Verlaufe den Spreewald und entwässert hier ein Einzugsgebiet von über 10.100
Quadratkilometer. Die Bezeichnung "Spree" hat
ihren Ursprung im slawischen "zpriav", "zspriawa"
oder auch "spiawe", was soviel heißt "Sorbenfluss"
(nach dem Volksstamm der Sorben).
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Die Spree
von der Kolonie Spreewiesen in Richtung
Rohrdamm gesehen
(Mitte die S-Bahn-Überführung, rechts das
heutige Werk für Übertragungssysteme, links
das
nicht mehr existierende Kabelwerk Westend);
Aufnahme Mitte der 1960er Jahre; Foto: Unbekannt
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Die Spree ist das größte Fließgewässer
Berlins und linker Nebenfluss der Havel (durch Berlin fließender
Nebenfluss der Elbe). Ihre Länge beträgt
rd. 400 km (einige Quellen geben 382 km an, andere 398 km,
wieder andere 403 km); davon sind nur rd. 182 km schiffbar. Der 46 km lange und
stellenweise nahezu 50 m breite Streckenabschnitt der Spree auf
Berliner Gebiet verläuft von Südosten nach Nordwesten, bildet
im Berliner Zentrum eine Insel mit dem Kern des alten Berlin
und Cölln und mündet bei Spandau in die Havel. Auf
Siemensstädter Gebiet bildet die Spree einen Teil der südlichen
Grenze
zu Charlottenburg-Wilmersdorf; an ihr liegen der so genannte Hühner-Werder und die
Nonnenwiesen (siehe Faule
Spree). Hinweis: Berlin ist aus dem
Wendischen abgeleitet und bedeutet Wehr. Cölln ist das
gleiche Wort wie das lateinische collis, was "Hügel",
"Bodenerhebung" bedeutet, und nichts mit dem rheinischen Köln
bzw. Colonia zu tun hat.
Literatur
Horst Ulrich, Uwe Prell, et al.: Berlin Handbuch -
Lexikon der Bundeshauptstadt. FAB, Berlin 1992
© Karl H.
P. Bienek -
Berlin 2000 -
Stand: 23. Mai 2002 |